Kappen von Bäumen

Begriff in der Seefahrt: „nichts geht mehr“, unumgänglich ist dann das Kappen, das gezielte Zerstören des Segelmastes zur Rettung des Schiffes bzw. des eigenen Lebens.

Eine solche Art der Schnittmaßnahmen ist in der Baumpflege grundsätzlich abzulehnen. Sie ist habitus- und baumzerstörend, sie macht den Baum zu einem Problembaum und verkürzt extrem die mögliche Lebenserwartung.

Nur in ganz wenigen Ausnahmefällen ist sie angezeigt (z.B. bei stark bruchgefährdeten Weiden, hier dann auch mit dem bewußten Ziel „Kopfweide“).

verschnittene Kugelrobinie

gekappte Linden

gekappte Linden

gekappte Eiche, Neuaustrieb bruchgefährdet, Fäulnisse im Bereich der kappstellen