Schniguve

Hinter diesem Namen verbirgt sich „Schnittgutverwertung“. Dieses beinhaltet das Aufarbeiten und Verwerten des gesamten, bei den laufenden Arbeiten anfallenden Schnittgutes. Es sind nicht unerhebliche Mengen von Ästen, Kronenteilen, Stämmen und auch Wurzelresten.

Hierfür kommen mobile und stationäre Buschhacker und Spaltmaschinen zum Einsatz. Das hierbei entstehende Material wird überwiegend zum Abmulchen von Gehölzflächen, zum Abstreuen von Gartenwegen oder auch zum Kompostieren verwandt. Sie fließen somit wieder zurück in den biologischen Naturkreislauf, d.h., daß ganz allmählich das organische Material mit Hilfe von Pilzen und Bakterien in seine ursprünglichen Bestandteile zersetzt wird. Hierbei werden wiederum Stoffe freigesetzt, welche pflanzenverfügbar sind.

Hierfür nicht geeignete Materialien werden dem energetischen Kreislauf zugeführt. Letzteres ist jedoch eigentlich nicht das, was wir eigentlich möchten, werden doch hierbei wieder die im Holz festgelegten CO2 Anteile sofort frei. Wichtig ist somit auch hier, daß möglichst der Baustoff Holz in seiner Zusammensetzung erhalten bleibt.

abgemulchte Spielfläche unter Bäumen, Itzehoe